Vom 4.11.-10.11.2010 durfte die FES Shanghai Prof. Herta Däubler-Gmelin für eine Vortragsreise in Shanghai begrüßen. Anlässlich der Veranstaltung „20 Jahre Deutsche Einheit“ am 9.11.2010, welche die FES Shanghai in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Generalkonsulat der BRD und der Shanghai Academy of Social Sciences ausrichtete, schilderte sie die Ereignisse in der DDR 1989 und das Umschwenken der Bewegung von „Wir sind das Volk“ in „Wir sind ein Volk“. Prof. Däubler-Gmelin war damals stv. Vors. des Einigungsausschusses des Bundestages und Mitglied im Gesamtdeutschen Einigungsausschuss von Bundestag und Volkskammer. Sie konnte daher diesen Glücksfall der deutschen und europäischen Geschichte aus der Perspektive einer Mitgestalterin faszinierend schildern.
Im Rahmen ihres Aufenthalts hielt Prof. Däubler-Gmelin auch zwei Vorträge am Chinesisch-Deutschen Hochschulkollege (CDHK) der Tongji Universität. Am 4.11. wurden vor und mit einer Gruppe deutscher und chinesischer Studenten und Professoren Deutschlands Herausforderungen als alternde Gesellschaft diskutiert. Am nächsten Tag wiederum brachte die ehemalige Bundesministerin der Justiz einer Gruppe angehender chinesischer Juristen die Grundrechte im Grundgesetz der BRD näher.
Bei den FES Partnern SIIS und dem Center for European Studies ging es um die spannende Frage: „China und Europa in Afrika – Kooperation oder Wettbewerb?“, welche beim SIIS mit einem Fachpublikum und an der Fudan Universität mit interessierten Studenten kontrovers diskutiert wurde.
Neben den Vortragsveranstaltungen mit den verschiedenen Partern konnte sich die FES noch über einen Kurzvortrag über „Einwanderungspolitik in Deutschland. Eine aktuelle Debatte“ freuen, welche Prof. Däubler-Gmelin im Rahmen des FES-Nachkontaktetreffens 2010 hielt.
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Catrina Schlaeger -
FES | 2013
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